Der CDU-Ortsverband Bruchsal in der Südstadt

Mit "CDU konkret" will der Ortsverband mit den Bürgern vor Ort ins Gespräch kommen. Im Mai hatte die CDU die Bürger in der Südstadt eingeladen, ihre Fragen und Probleme einzubringen.

Treffpunkt war die St.-Antonius-Kirche, an der ein neues Senioren-Zentrum entstehen soll. Mit dabei die Mitglieder der CDU-Gemeinderatsfraktion, Hans-Peter Kistenberger, Claudia Manke, Thomas Barth. Thomas Barth stellte die Vorstellungen des Caritas-Verbandes vor, wie sie auch im Gemeinderat vorgetragen wurden.

Er verweist darauf, dass in der Südstadt ein Bedarf für ein Senioren-Wohnheim bestehe, das evtl. mit einer Sozialstation kombiniert werden könne. Es soll im Bereich des Antoniushauses entstehen, während Bernhardus-Haus, Kindergarten und Pfarrhaus in der bestehenden Form erhalten bleiben. Vorgesehen sind 60 stationäre Plätze in 4 Wohngruppen, eine davon für demenzkranke Menschen. Zusätzlich Wohnungen für betreutes Wohnen, eine Tagesoase und ein Begenungscafe, welches ein lebendiger Begegnungsort in der Südstadt werden soll und auch für Veranstaltungen verfügbar wäre. Altpfarrer Bernhard Ripperger verwies auf die Geschichte des Pfarrzentrums und seine postive Bedeutung für alle in der Südstadt. Mit dem Wegfall des Pfarrzentrums verliere die Südstadt ihren einzigen kulturellen Veranstaltungsort. Allerdings wird darauf vewiesen, dass ja der Berhardussaal als Veranstaltungsort verbleiben wird und eine notwendige Sanierung des Antoniushauses zu hohe Kosten bedeuten würde.

   

In Zusammenhang nach der Forderung eines öffentlichen Basketballplatzes verwies Detlef Windgasse vom TSG auf seine vielfältigen Bemühungen, in Bruchsal einen Basketball-Platz einzurichten. Derjenige der Konrad-Adenauer-Schule sei zeitlich nur zu Schulzeiten nutzbar und auch zu klein. Den jetzt durch die Stadtverwaltung gemachten Vorschlag, am Eisweiher einen solchen einzurichten, hält er für keine gute Lösung, einen solchen auf dem Campus allerdings wäre für ihn eine gute Lösung.

Sanierung bei der Konrad-Adenauer-Schule

Heftige Kritik wurde am Zustand des Sandplatzes der Konrad-Adenauer-Schule geübt. Im Rahmen einer Sanierung sei eine Halbierung vorgesehen, aber keine Verbesserung des Belages. Eine Reihe von Eltern, unter ihnen die Elternbeiratsvorsitzende Dörr, bezeichneten die Benutzung als unzumutbar, das Gemisch aus Sand, Steine und Glasscherben führe zu Verletzungen, im Sommer zu Staubwolken und im Winter zu einer Dreckpansche. Gefordert wird ein geeigneter dem Schulsport gerechter Belag, der auch gereinigt werden kann. Gelage in Ferien und abends durch Schulfremde führten stetig zu weiteren Verunreinigungen, die Stadtverwaltung lehne aber eine Absperrung ab. Der Platz soll nach Plänen der Verwaltung halbiert, und eine Hälfte mit Rasen und Speilgeräten ausgestattet werden. Hier entstand die Frage nach der Aufsicht, nach Reinigung und Absperrung, um Vandalismus und Gelagen vorzubeugen.

  

Josef-Heid-Straße soll "möbiliert" werden - für wen ?

Der Beschluss des Gemeinderates auf Vorschlag des Senioren-Rates, im Rahmen der Sanierung der Südstadt Fitness-Geräte und Sitzbänke entlang der Josef-Heid-Straße aufzustellen, wurde von vielen anwesenden Bürgern als überflüssig bezeichnet, an die Akzeptanz glaubte niemand.

Auch für ein Cafe an der Franz-Sigel-Str. beim Spielplatz sahen die anwesenden Südstädtler kein Bedarf.

Die CDU-Stadträte verweisen auch darauf, dass im Bereich des Eisweiher eine Wohnverdichtung vorgesehen sei und evtl. auch eine Grillhütte entstehen könnte, über die die Kernstadt bisher nicht verfüge. Der Vorschlag hier war, das Gewerbliche Bildungszentrum mit einem Projekt einzubinden.

Mit Bürgerbeteiligung unzufrieden - in dieser Form überflüssig und Geldverschwendung

Hohe Unzufriedenheit bei den beteiligten Bürgern wird von den anwesenden Bewohnern der Südstadt an der „Bürgerbeteiligung“ geäußert. „Es wird so viel diskutiert und vorgeschlagen, aber nichts passiert obwohl schon Mittel zur Verfügung gestellt wurden.“ Bürgerbeteiligung sei Geldverschwendung und unnötiger Aufwand, wenn nach Beteiligungsveranstaltungen nichts passiere und Stellungnahmen der Verwaltung in der Regel zu unkonkret seien.

Kritik wurde auch am katastrophalen Zustand der Radwege in der Franz-Sigel- und der Florian-Geyer-Straße geübt.

 


 
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